Antarktis ABENTEUER SÜDPOL
Zu den größten Abenteuern in der Geschichte der Polarexpeditionen zählt die Entdeckung des Südpols. Genau einhundert Jahre nachdem die ersten Entdecker ihren Wettlauf zum Südpol beendet haben, ist die Erinnerung an die Namen von Amundsen, Scott und Shackleton und ihrer heroischen Überlandexpeditionen noch frisch. Die Antarktis, ein Kontinent, der so groß ist, dass Europa mühelos darin versinken könnte und in dem doch kein Mensch seine Heimat hat. Ein unberührter Kontinent, der seit Jahrhunderten Entdecker und Forscher in seinen Bann zieht. Menschenleer und von einzigartiger Schönheit, bedeckt mit Eis, das kilometerdick ist. Es war der Norweger Roald Amundsen, der als erster Mensch den Südpol erreichte. Seine ruhmreiche und geglückte Expedition startete im Jahre 1910 in Norwegen an Bord der FRAM. In der „Bay of Whales“, dem südlichen Ende des Ross Eisschelfes, ging er an Land und schlug sein Winterquartier auf. Von hier zog er mit Hundeschlitten über den Axel-Hieberg-Gletscher zum Südpol, den er am 14. Dezember 1911 erreichte. Genau 35 Tage später gelang dies ebenfalls seinem Konkurrenten, dem britischen Polarforscher Robert Falcon Scott, er erreichte mit seiner Expedition am 17. Januar 1912 den Südpol. Sie überlebten ihr Abenteuer jedoch nicht, alle verloren auf dem Rückweg ihr Leben. Zwei Jahre zuvor hatte bereits Ernest Shackleton einen Versuch unternommen, musste jedoch 180 km vor Erreichen des Ziels aufgeben und umkehren. Ende der 1980er Jahre schließlich gelang es den beiden Abenteurern Arved Fuchs und Reinhold Messner, die Antarktis zu Fuß zu überqueren. So beschwerlich und mühevoll es die Polarforscher und Entdecker von Einst auch hatten, so bequem und vergleichsweise komfortabel können wir uns auf die Flugexpedition ins Ewige Eis, auf das Abenteuer Südpol, einlassen. Eine einmalige Gelegenheit, tief in das Innere des Antarktischen Kontinentes vorzustoßen.
Startseite / Arktis / Antarktis / Reisen / Fotogalerie / Weblinks / Kontakt |

