Antarktis und Arktis

 Antarktis Pinguin Expeditionskreuzfahrt


Antarktis
Holiday on Ice

Die Antarktis und die Sub-Antarktischen Inseln sind wohl die letzten unerschlossenen Regionen unserer Erde. Der mysteriöse weiße Kontinent steht unter strengstem Schutz.
Keine Bodenschätze dürfen hier abgebaut werden. Die endlosen Eiswüsten sehen extrem lebensfeindlich aus – und doch explodiert im Süd-Sommer hier das Leben: Milliarden von Fischen und Krebstieren ziehen tausende Robben und Wale an. Schon auf der Überfahrt können Zwerg-, Finn- und Buckelwale beim Fressen gesichtet werden. Und an Land liegen manchmal tausende von Pelzrobben und See-Elefanten so dicht gedrängt, dass ein Landgang nicht möglich ist. Mit den mitgeführten Zodiacs machen Sie Ausflüge zu den gewaltigen Gletschern, von denen in regelmäßigen Abständen riesige Eisberge abbrechen. Dieses „Kalben“ kann einen ohrenbetäubenden Lärm machen – doch danach kehrt wieder die gewohnte Ruhe ein. Auch wenn die Pinguine elegant im Frack erscheinen, können Sie Ihre Abendgarderobe getrost zu Hause lassen: die Kleiderordnung ist lässig. Alles dreht sich um die Tierwelt und selbst beim Dinner können Sie jederzeit nach draußen stürzen, wenn „Walalarm“ ausgerufen wird! In die Antarktis zu reisen bedeutet, sich wie ein Entdecker längst vergangener Jahrhunderte zu fühlen. Sie verzichten dabei aber nicht auf den Komfort und den Service des 21. Jahrhunderts.

Ihr Expeditionsschiff

Sie reisen mit der „MS Professor Molchanov“ (oder einem Schwesternschiff“)– einem ehemaligen Forschungsschiff e aus St. Petersburg. Sie wurde zu einem komfortablen Expeditionsschiff umgebaut und fasst bis zu 53 Passagiere. Das 71 m lange Schiff wurde 1983 in Finnland gebaut und hat die unter konventionellen Schiffen höchste Eisklasse mit verstärktem Rumpf und kann bis zu 1 m dickes Eis brechen. Es verfügt über 2 Dieselmaschinen mit je 1.560 PS und erreicht eine max. Geschwindigkeit von 12,5 Knoten / h (ca. 23 km/h).

An Bord befindet sich neben zwei großen Rettungsbooten und den Zodiacs auch ein Restaurant, wo ein gutes Essen internationale Küche serviert wird. Weiterhin gibt es eine Bar, eine kleine Sauna sowie ein Mini-Hospital mit erfahrenem Arzt. Die Crew besteht aus einer ca. 20-köpfigen russischen Mannschaft sowie einer internationalen Expeditionsleitung mit englischsprachigen (zu bestimmten Terminen deutschsprachigen) Antarktis erfahrenen Wissenschaftlern. Bei den Kabinen haben Sie die Auswahl zwischen 3-Bett- und 2-Bett- Standard-Class sowie Private-Class. Die Standard-Kabine hat 2 Doppelstock-Betten (bei der 3-Bett-Kabine 1 weiteres Bett) mit Waschbecken. Die Toilette und Dusche befindet sich auf dem Gang. Bei der Privat-Doppelkabine haben Sie ein eigenes Privatbad. Die Superior-Privatkabine ist geräumiger und im Gegensatz zu den anderen Kabinen mit einem Doppelbett und einem Bett-Sofa ausgestattet. Die Suite hat noch einen zusätzlichen Aufenthaltsraum.

 



Pinguine – Überlebenskünstler im Eis

Schon als Kind lernt man in der Schule: Eisbären leben am Nordpol, Pinguine am Südpol. Nur durch diese Laune der Natur ist das Überleben der riesigen ungeschützten Pinguinkolonien gesichert. Die freundlichen Frackträger scheinen begeisterte Opernfans zu sein. Doch ihr eleganter Smoking ist weit mehr als nur ein schickes Outfit. Die Deckfedern überlagern sich wasserdicht und überlappen wie Dachziegeln ein warmes Daunengefieder, das wie Thermo-Unterwäsche wirkt. Das Gefieder ist derartig gut isoliert, dass Pinguine Temperaturen von bis zu – 60 ° C. überleben können. Bei einer Körpertemperatur von 39 ° C. sind sie im Körperkern bis zu 100 ° C. wärmer als die eisige Winterluft!



Bei der zweiwöchigen Expedition zur Antarktischen Halbinsel werden bis zu vier verschiedene Pinguinarten gesichtet. Die freundlichen bis 58 cm großen Eselspinguine tragen ein weißes Häubchen und ihr Schnabel ist leuchtend orange. Sie sind weit weniger aggressiv als der etwas kleinere Kehlstreifenpinguin, der auch Zügelpinguin genannt wird. Sie haben einen charakteristischen schwarzen Streifen auf dem weißen Hals, der Ihnen bei den Russen auch den Beinamen Polizist eingebracht hat. Adéliepinguine sind wohl die putzigsten von allen, denn sie putzen sich gern ausgiebig und sehen dabei hinreißend witzig aus. Sie ähneln einem Ober, dessen Beine zu kurz geraten sind. Und die Goldschopfpinguine werden auch treffend Macaronipinguine genannt: sie sehen so aus als hätten sie sich ein paar Nudeln mit Tomatensauce auf den Kopf gelegt.

Ushuaia

Die Expedition startet und endet in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt im argentinischen Patagonien. Dorthin führt auch Ihre Flugreise. Wir empfehlen auf der Hinreise eine Übernachtung dort einzuplanen (optional, siehe Extras). Denn falls die Airline einmal z.B. wegen Schlechtwetter einen Flug ausfallen lassen muss, legt das Schiff trotzdem ab und wartet nicht auf einzelne Expeditions-Teilnehmer.

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